Dieses Forum wird bald nicht mehr unterstützt. Doch es gibt einen Nachfolgeforum unter www.universe-chat.de
Dort bekommt ihr weiterhin Infos und News rund um American Football. Neue Threads bitte dort erstellen. Wem im neuen Forum etwas fehlt, bitte dort mitteilen.
|
Seiten: 1 [2] 3
|
 |
|
Autor
|
Thema: VORVERKAUF DERBY HORNETS VS PHANTOMS 26.08. (Gelesen 4233 mal)
|
Fordpaule
Hall of Famer
      
Offline
Beiträge: 2111

|
BEIM DERBY GEHT ES UM ALLES ODER NICHTS (Die Fans sollen helfen Hornets zum Erfolg zu tragen )
Am Sonntag könnte es im Hanauer Herbert-Dröse-Stadion (Kick off 15:30) durchaus zum letzten Hessenderby zwischen den Hanau Hornets und den Wiesbaden Phantoms kommen. „Realistisch gesehen haben wir noch 10% Chancen auf den Klassenerhalt aber genau die wollen wir am Sonntag nutzen“, hat Hornets Pressesprecher Achim Korn noch nicht aufgegeben. Sollten die Hornets das Derby gegen Wiesbaden und die beiden ausstehenden Spiele in Plattling und zu Hause gegen Königsbrunn gewinnen würde zumindest noch ein Fünkchen Hoffnung bestehen.
Trotz der zuletzt guten Leistungen gegen die Titelaspiranten aus München und Rothenburh werden die Sorgenfalten auf der Stirn von Hornets Headcoach Bernd Schmitt immer größer. Der gegen die Franken Knights verletzt ausgeschiedene Christian Röhrsheim wird nicht eingesetzt werden können. Dicke Fragezeichen stehen auch hinter dem Einsatz von Top Scorer Sascha Baptist und dem Grippekranken Peter Koch. „Ob die beiden spielen können wird sich wahrscheinlich sogar erst am Sonntag entscheiden“, meint Schmitt.
Die beiden Überraschungssiege von Mitabstiegskonkurrent Königsbrunn gegen Kirchdorf hatte die Hornissen zwar ins wanken aber noch nicht zu Boden gebracht. „Das war schon ein dicker Hammer da hätte keiner mit gerechnet aber da müssen wir jetzt durch“, so Schmitt.
Obwohl die Hornissen wieder mit ihrem Minimalkader antreten rechnet Schmitt mit einem packendem Derby: „Wir müssen unbedingt gewinnen und Wiesbaden wird uns nichts schenken die wollen auf Platz drei“, urteilt der Schwergewichtstrainer.
Für den letztjährigen Vizemeister aus der Landeshauptstadt verlief die Saison bisher auch nicht Optimal. Das Team von Headcoach Michael Treber konnte einige Male nicht das eigentliche Potential abrufen. Dennoch kommen die Phantoms nach dem 21 : 00 Arbeitssieg gegen Aschaffenburg mit breiter Brust nach Hanau. In sieben Zweitligabegegnungen konnten die Hornets das Hessenderby bisher noch nie für sich entscheiden. „Aber die Derbys gegen Wiesbaden waren immer packend und Derbys haben ja bekanntlich eigene Gesetze und demnach haben wir die Chance zum Sieg“, glaubt Schmitt an seine Schützlinge.
Gegen die Franken Knights meldeten sich die Receiver der Hornissen rechzeitig zurück. Endlich konnten die Quarterbacks Cliff Smith und Florian Kinner wieder das gefürchtete Passspiel der Hornissen aufziehen. Schmitt rechnet damit dass die Offenseline der Hornets am Sonntag im Blickpunkt stehen wird. „Beim letzten Spiel waren einige Wiesbadener zum Scouting da“. Demzufolge rechnet Schmitt damit das die starke Wiesbadener Defense von Beginn an mächtig Druck auf Smith und Kinner machen wird. „Da werden wir aber gegenhalten“, verspricht Offensecoordinator Wim de Hej. „Wir müssen im Angriff flexibel, dizipliniert und variabel spielen. Lauf- und auch Passspiel müssen am Sonntag funktionieren dann können wir Wiesbaden in die Enge treiben“, gibt der Holländer als Marschrichtung für das Derby vor. De Hej weiß das er auf eine starke Wiesbadener Defense treffen wird die beim Phantomssieg gegen Aschaffenburg den Grundstein zum Erfolg legte. Vor allen Dingen Perry Thierry der vor einigen Jahren das Hornets Trikot brennt versteht es immer gegen die Hornissen besonders zu glänzen.
In der Hornets Defense avancierte der erst 18-Jährige Cetin Soysal in den letzten Spielen zu einer echten Bank. „Wenn der Junge an seine Leistung vom letzten Spiel anknüpfen kann dann sind wir schon einen gewaltigen Schritt weiter“, lobt Schmitt. Das wieder viele Spieler in Offense als auch Defense eingesetzt werden ist bereits jetzt schon klar. „Wir stehen in der Defense am besten wenn Martin Latka und Cliff Smith beide Wege spielen. Die beiden bringen mehr Sicherheit ins Spiel“, erklärt Defensecoach Fritz Staarfänger.
„Eigentlich können wir befreit aufspielen. Die meisten haben uns nicht mehr auf der Rechnung. Wir haben uns aber geschworen am Sonntag das „Wunder von Hanau“ einzuleiten und dazu gehört dass wir trotz aller Widrigkeiten gegen Wiesbaden gewinnen“, erklärt das Team unisono.
Wiesbadener Vorteile durch den größeren Kader will Defense Kapitän Christian Fußenecker nicht gelten lassen: „Klar haben wir nur die Minimalanzahl an Spielern auf dem Feld. Die meisten spielen zwei Wege aber wir haben seit zwei Spielen eine sensationelle Stimmung im Stadion und die Fans werden am Sonntag der berühmte Spieler mehr auf dem Platz sein. Wir werden uns wie gegen Franken und München zerreißen und um jeden yard Raumgewinn kämpfen“.
Sollten die Hornets das Derby verlieren wäre der Gang in die Regionalliga nicht mehr zu vermeiden. „Aber an den Abstieg denken wir nicht jetzt. Wir konzentrieren uns auf das Derby werden unsere beste Leistung abrufen und die Saison bis zum letzten Heimspiel spannend gestalten“, bleibt Pressesprecher Korn weiter optimistisch.
Gefunden im LGL-Forum
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Fordpaule
Hall of Famer
      
Offline
Beiträge: 2111

|
CETIN PACKT DEN HAMMER AUS
Für einen Footballspieler kommt er eher klein daher. Gerade mal 1,73 misst der 18 Jährige Hornetsspieler und mit seinen 72 Kilo ist er auch noch weit von einem Mutanten entfernt. Doch wenn Cetin Soysal die Ausrüstung anzieht und den Footballhelm aufsetzt wird er zumindest für seine Gegner zum „Scheusal“. Immer wieder vereitelt Soysal mit harten Hits und teilweise spektakulären Tackles Chancen der Gegner und sorgt so für Begeisterung bei den Fans. „Wenn der so weitermacht und noch ein paar Kilo zunimmt wird das ein ganz Großer“, ist Defensecoach Fritz Staarfänger vom Hanauer Talent begeistert. Da Soysal noch Gewicht braucht ist es auch kein Problem dass zu seinen Leib und Magenspeisen Lahmacun und Döner gehören: „Zusätzlich geh ich aber auch ins Studio“, gibt er mit einem Grinsen zu.
Seit mittlerweile sechs Jahren spielt er bei den Hornets: „Ein Schulkumpel hatte mir vom Flagfootball erzählt und mich ins Training geschleift und da Football ein toller Sport ist bin ich dabei geblieben“, erzählt der Hanauer Cornerback. In seiner ersten Saison im Zweitligateam der Hornissen ist Soysal für Headcoach Bernd Schmitt bereits jetzt schon eine Bank: „Cetin ist ein unglaublich Willensstarker Spieler der auf dem Platz keine Gnade und Kompromisse kennt aber jederzeit fair bleibt. Es ist erstaunlich welche Ruhe und Abgeklärtheit er schon in seinen Jungen Jahren an den Tag legt. Er ist ein Riesentalent und ihm können wenn er weiter hart an sich arbeitet viele Wege offen stehen“, lobt Schmitt seinen Schützling.
Bereits im Jugendteam sorgte Soysal für Furore auf dem Platz. Die Belohnung ließ dann auch nicht lange auf sich warten. In den Jahren 2005 und 2006 stand er im Jugendauswahlteam des Landes Hessen. „Das war schon klasse zu wissen das man zu den besten seiner Sportart in einem Bundesland gehört und man konnte viel lernen“, denkt Soysal zurück. Doch er will nicht in Erinnerungen schwelgen. Die Gegenwart und vor allem die Zukunft ist das was für ihn zählt: „Momentan zählt nur eines und das ist die Chance die wir auf den Klassenerhalt haben zu nutzen. Sie ist zwar nur sehr klein aber es ist eine Chance“, zeigt sich Soysal kampfbereit. Mit der Teamleistung in dieser Saison ist er eher unzufrieden auch wenn es ihm schwer fällt das öffentlich zu mache: „Wir sind an unserer Misere doch zum großen Teil selber schuld. Wenn nur so wenige Spieler im Training erscheinen kann kein ordentliches Training durchgezogen werden. Das Ergebnis sieht man dann auf dem Platz – wir machen Fehler die nicht sein müssen und brauchen meistens ein komplettes Quarter manchmal sogar eine Halbzeit um uns einzuspielen“, hadert er. „Eines kommt noch dazu. Wenn wir ein richtig hartes Training durchziehen könnten hätten wir mit Sicherheit auch weniger Verletzte. Denn im Training sollte es härter zu gehen als auf dem Spielfeld. Dann kann einem auch während des Gamedays nur wenig überraschen“, ist sich Soysal sicher.
Neben der bisher schlecht verlaufenen Saison seines Teams bedauert Cetin das Frankfurt Galaxy den Spielbetrieb einstellte: „Da wurde uns jungen Sportlern eine Perspektive genommen. Ich kenne viele in meinem Alter die Football spielen und den Traum hatten irgendwann einmal laufe ich vor 30.000 in der Commerzbank Arena ein und erlebe die „Lila Hölle“ als Spieler. Schade dass es vorbei ist über das Warum wird man wahrscheinlich niemals eine ehrlich Antwort von den Verantwortlichen erhalten“. Was er aber Klasse findet ist die Unterstützung die die Hornissen derzeit durch die Galaxy-Fans im Abstiegskampf erhalen. „Das war ja schon letztes Jahr so. Immer wieder kamen Fans der Galaxy zu unseren Heimspielen und sorgten für Stimmung. Aber was in diesem Jahr abgeht ist wirklich der Wahnsinn. Hornets- und Galaxyfans sorgen seit zwei Spielen für die Hanauer Hölle. Du läufst aus dem Spielertunnel schaust dich um und siehst auf der Tribüne diese lila und blau-gelbe Wand die während des gesamten Spiels hinter dir steht. Je lauter es im Stadion wird um so motivierter gehen wir zur Sache. Die Fans haben einen großen Anteil daran dass wir gegen München und Franken eigentlich ganz gut ausgesehen haben“, freut sich Cetin bereits auf das Derby.
Einen Tipp für das vielleicht vorläufig letzte Zweitligaderby der Hornets will er allerdings nicht abgeben: „Es wird eine ganz harte Kiste. Wiesbaden hat ein starkes Team und will noch auf den dritten Platz. Wir spielen wahrscheinlich wieder mit einem kleinen Kader aber die Zuschauer werden uns nach vorne peitschen. Ich denke es wird ein knappes Ergebnis werden. Ich hoffe das wir den Fans endlich einen Heimsieg präsentieren können“, sagt der Singlemann der noch nach der richtigen sucht. „Aber eines ist klar meinen Sport und meine Liebe zum Football den muss sie akzeptieren sonst gibt es keine Chance“, lacht Soysal.
Von DJ Arnie (Hornets)
|
|
|
|
« Letzte Änderung: Aug 24, 2007, 17:10 von Fordpaule »
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Seiten: 1 [2] 3
|
|
|
|
|
|